Microsoft: Mit High Speed zur HoloLens V3

Microsoft Hololens V3
 
Nach mehr als zwei Jahren und der damals „neuen Vision“ einer Augmented Reality Brille geht Microsoft nun direkt ins „Upgrade 3.0“. Aus HoloLens wird HoloLens V3.
 
In Fachkreisen wird bereits heiß diskutiert, ob Microsoft diesem „Generationssprung“ gerecht werden kann. Klar ist, dass ein Nachfolgemodell ausgereifter, kompakter und sehr wahrscheinlich auch erschwinglicher sein wird – das ist mittlerweile Standard in der Technologieentwicklung. Ob dabei aber tatsächlich ein Sprung auf „V3“ möglich ist oder Microsoft wieder einmal nur in die Marketing-Trickkiste greift, bleibt offen.
 
Fakt ist, dass derzeit zahlreiche Hersteller unter Hochdruck an ausgeklügelten AR-Brillen arbeiten. Kein Wunder, wenn man bedenkt, welches enorme Marktpotenzial sich hinter dem Bereich Augmented Reality verbirgt.
 
Gerüchten der diesjährigen CES in Las Vegas zufolge hieß es ja erst kürzlich, dass auch Apple und der deutsche Optikspezialist Carl Zeiss gemeinsam mit großem Eifer an einer AR-Datenbrille arbeiten. Man fragte offiziell an – und erhielt die Antwort: ja, das stimme. Auch wenn das Gerücht eher ungern von beiden Seiten bestätigt wurde. Nur verständlich, wenn man bedenkt, wie jede weitere Bekanntmachung den Run auf das eine, ultimative Patent steigert. Jeder der Konkurrenten will DAS „One more thing“ etablieren, das zum bedeutenden „Must have“ für jedermann wird. Tim Cook, CEO von Apple, meinte kürzlich nicht umsonst, AR sei eine genauso große Idee wie das Smartphone selbst und funktioniere im Prinzip für jeden.
 
Und deshalb hat Microsoft mindestens drei gute Gründe, im High Speed Modus an der HoloLens V3 zu arbeiten:
Es geht um Pioniergeist, technologischen Fortschritt und – nicht zuletzt – unmittelbare, dauerhafte Marktführerschaft.
 
Immerhin, Auswahl schafft Freiheit. Den zukünftigen User freut’s. Und die AR-Fans sitzen bereits mehr als gebannt in den Startlöchern. Nun denn: Mögen die Spiele beginnen!